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Hochzeit auf dem Nebelhorn

Als Hochzeitsfotograf in Oberstdorf im Allgäu

Im Mai dieses Jahres erreichte uns die Anfrage von Andrea und Michael aus Berlin, ob wir denn auch eine Hochzeit auf dem Nebelhorn fotografieren würden.

Nachdem wir kurz zuvor von unserem Hochzeitsshooting in New York zurückgekehrt waren, schrieb ich natürlich zurück: Nebelhorn überhaupt kein Problem, machen wir gerne !

Nach einem sehr netten Telefonat und einem guten Bauchgefühl (dies ist übrigens bei der Buchung eures eigenen Hochzeitsfotografen ein ganz entscheidendes Kriterium) waren wir uns dann schnell einig und der Hochzeitstermin Mitte August wurde gebucht.

Natürlich hat eine Hochzeit die ausserhalb des „eigenen“ Teritoriums stattfindet, immer Ihre Tücken und erfordert entsprechende Vorbereitungen.

Neben dem sorfältigen Zusammenstellung der Ausrüstung incl. evtl. Ersatzgeräten und Planung der Anreise mit Zeitpuffer bei Staus, sind wir immer gerne eine gewisse Zeit vor dem Beginn des Brautpaarshootings vor Ort.

Bei unserem Fotografen – Team gehört dazu, dass wir immer so rechtzeitig vor Ort eintreffen, so dass wir noch genügend Zeit haben und die fürs Brautpaarshooting  wichtigen Locations im Vorhinein anschauen können. Besonders bei schlechtem Wetter eine unabdingbare Vorraussetzung, um  die entsprechende Qualität am Hochzeitstag zu gewährleisten, was sich übrigens auch an diesem Tag wieder bewahrheiten sollte.

Da wir bereits mit der ersten Bahn aufs Nebelhorn fahren sollten, bedeutete dies die Anreise bereits am Vortag. Ich hatte mir eine einfache Unterkunft in der Nähe von Oberstdorf ausgesucht, was sich diesmal  als ausgesprochener Glücksfall herausstellte, da das Gasthaus in einem nur mit Zufahrtsberechtigung möglichen Naturschutzgebiet befand. Bereits bei der Anfahrt am Abend stachen mir viele aussergewöhnliche Motive ins Auge. Allerdings war für den nächsten Tag schlechtes Wetter angesagt, wie so oft in diesem Jahr.

Doch bevor es soweit war, machte ich noch einen kleinen Bummel durch Oberstdorf um meine Jugenderinnerungen ein wenig aufzufrischen, mit folgendem Ergebnis: es ist nichts mehr, wie es war.

Am nächsten Morgen war ich bereits um 7.00 Uhr unterwegs, da wir uns pünktlich um 8.00 Uhr bei der Nebelhornbahn treffen wollten, damit wir mit der ersten Gondel nach oben auf den Gipfel fahren konnten. Die beiden hatten sich für die erste standesamtliche Trauung an diesem Tag entschieden und als Überraschung hatten die Mitarbeiter der Bergbahn ab der Mittelstation einen Baldachin mit Sitzmöglichkeit in der Gondel installiert, damit die beiden stilvoll zum Ort des Geschehens gefahren wurden.

Übrigens fun fact nebenbei: Oberstdorf hatte im letzten Jahr ca. 240 Trauungen, von denen ca. 40 Trauungen von einheimischen Brautpaaren waren. Ein Zeichen für die Attraktivität einer Trauung in den Bergen.

Da wir ja an diesem Tag die erste Trauung auf dem Nebelhorn waren, wurden wir von der sehr netten Standesbeamtin in einem extra dafür hergerichteten Trauzimmer  empfangen und sogleich ging’s dann auch schon los.

Nachdem sich das Regenwetter bei der Auffahrt ein wenig gebessert hatte und wir kurze Blicke auf die umliegenden Gipfel erhaschen konnten, machte das Nebelhorn während der Trauung seinem Namen alle Eher und es zog zu.

Im Anschluss an die Gratulation, die bei vier Personen nicht allzu lange dauerte und einem Sektempfang mit kleinem Imbiss, stand das Fotoshooting auf dem Programm. Leider hatte es wieder angefangen zu regnen und ich musste alle fotografischen Register ziehen, um wenigstens einige Bilder auf dem Gipfel hinzubekommen. Deswegen entschlossen wir uns dann auch relativ Zeitnah nach Oberstdorf zurückzukehren. Die Locations, die wir dabei geshootet haben seht Ihr unten in den Bildern. Nach einer Stunde an verschiedenen Locations in und um Oberstdorf hatten wir die Hochzeitsbilder im Kasten und mein Brautpaar verabschiedete sich mit Ihren beiden Trauzeugen zum gemütlichen Teil des Tages.

Ich machte mich auf nach Hause um die Karten runterzuladen und die ersten Ergebnisse meiner Hochzeit in den Bergen auf dem Rechner zu betrachten.

Erster Eindruck: trotz des schlechten Wetters sind sie richtig gut geworden !:-)

 

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